November: Mein Yoga Dreierlei

Anusara Yoga Workshop

Mit diesen drei Themen habe ich mich im November besonders beschäftigt: Dem Herzen folgen mit Anusara Yoga, ayurvedisch Kochen, Pranayama mit Anthony Lobo

1. Dem Herzen folgen mit Anusara Yoga

Das Spiel von den Gegensätzen – das grosse Ganze sehen, denn das Leben besteht daraus die Balance beider Energien zu suchen, der sich ausdehnenden und der sich zurückziehendenden Energie. Es ist ein stetiges Ausprobieren. In einem Wochenendworkshop im Yogaloft in Jona stellte Michael Thurnherr die Grundpfeiler von Anusara Yoga vor. Besonders die Verbindung der Theorie über den noch jungen Yogastil mit der Praxis des Selbsterlebens hat mir gefallen. Ich habe direkt gespürt wie sich die eigene Ausrichtung des Körpers auf Basis eines stabilen Fundaments mit der Platzierung von Händen und Füssen auf der Yogamatte verändern lässt. Die Yogapraxis ist ein langsamer Flow von Asanas mit längerer Haltedauer und bewusster Atemführung. Michael kenne ich vom AIRYOGA in Zürich, dort unterrichtet er Anusara inspired Yoga. Hauptsächlich gibt er Yogastunden in seinem eigenen Studio, dem Yogaloft, welches er gemeinsam mit seiner Frau Lina aufgebaut hat.

2. Ayurvedisch Kochen

Ernährung war das Thema aus dem November-Modul meiner Ayurveda für Yogalehrer Ausbildung. Als Gastdozentin hat Dania von One Healthy Life in die Grundlagen der ayurvedischen Ernährung eingeführt, die passende Ernährung für die verschiedenen Dosha-Typen (Vata, Pitta, Kapha) vorgestellt und wie man diese im Alltag umsetzen kann.

Undogmatisch geht es in erster Linie in der ayurvedischen Küche zu. Sich etwas Gutes zu tun steht im Vordergrund und wenn du deinem Körper Gutes zuführst, dankt er es dir mit Wohlbefinden. Bedienen kannst du dich aus der breiten Palette der regionalen und saisonalen Lebensmittel, welche du mit heimischen Kräutern und fernöstlichen Gewürzen verfeinern kannst. Ich achte hierbei besonders auf die Herkunft, vor allem seitdem ich in Sri Lanka im Singharaja Garden die Pfefferernte/-reifung sowie die Gewinnung von Zimt (Ceylon-Zimt) anschauen konnte. Diese geschmacksintensiven Gewürze in Bio-Qualität, welche von Kleinbauern in Sri Lanka hergestellt werden, verkauft Laura von Yummy Organics in ihrem Online-Shop.

Passend der Jahreszeiten und Doshas findest du feine Rezepte auf Danias Website. Mein Frühstücks-Favorit ist der Goldene Power Porridge. In Berlin kam ich zufällig in den Genuss einer von Danias Yogastunden bei der Yogibar in Friedrichshain. Das war ein wohltuender Abendausklang.
Yogibar Berlin Raum

3. Wie der Atem befreit

Eine Stunde Pranayama, eine Stunde den Atem spüren, lenken und beobachten. Als ich in Berlin weilte, besuchte ich Anthony Lobo aus Pune, Indien und Meisterschüler von B.K.S. Iyengar, es war mir eine Ehre in seiner Pranayamastunde dabei zu sein und sich ganz dem Ein- und Ausatmen hinzugeben. Im Februar habe ich im GEO-Artikel „Ein… und Aus… und Ein…“ über die tägliche Praxis des 83-jährigen gelesen und wollte weitere Atemübungen kennenlernen und selbst erfahren. Unser vegetatives Nervensystem steuert die Atmung, ohne dass wir dafür etwas tun brauchen. Es ist aber möglich mit Pranayama den Atem zu beeinflussen, entweder zur Beruhigung und Konzentration (parasymphatisches System) oder auch als Anregung (sympathisches System). Mit diesem Wissen kannst du z.B. in einer Stresssituation deinen Atem bewusst einsetzen und in einen langsamen, steten Atemrhythmus bringen. Dann wird über den Vagusnerv die Botschaft Entspannung an deinen Körper gesendet. Du wirst wieder ruhiger und kommst in die Entspannungsphase. In der Yogastunde setze ich Atemübungen gezielt zur Asanaabfolge ein und in Vorbereitung auf die Tiefenentspannung beim Yoga Nidra oder Meditation.

Kategorie:Yoga

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2 Kommentare

  1. Pingback: Dezember: Mein Yoga Dreierlei | Claudia Lackner

  2. Danke liebe Claudia, es war so schön, dass du da warst. Das Power Porridge ist gerade auch mein Favorit in den kalten Tagen, das freut mich, danke!! Alles Liebe und wunderbare Feiertage, Dania

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