Yoga & Ayurveda

Wie der Atem befreit

Wolken

Eine Stunde Pranayama, eine Stunde den Atem spüren, lenken und beobachten. Als ich in Berlin weilte, besuchte ich Anthony Lobo aus Pune, Indien und Meisterschüler von B.K.S. Iyengar, es war mir eine Ehre in seiner Pranayamastunde dabei zu sein und sich ganz dem Ein- und Ausatmen hinzugeben.

Im Februar habe ich im GEO-Artikel „Ein… und Aus… und Ein…“ über die tägliche Praxis des 83-jährigen gelesen und wollte weitere Atemübungen kennenlernen und selbst erfahren. Unser vegetatives Nervensystem steuert die Atmung, ohne dass wir dafür etwas tun brauchen.

Es ist aber möglich mit Pranayama den Atem zu beeinflussen, entweder zur Beruhigung und Konzentration (parasymphatisches System) oder auch als Anregung (sympathisches System).

Mit diesem Wissen kannst du z.B. in einer Stresssituation deinen Atem bewusst einsetzen und in einen langsamen, steten Atemrhythmus bringen. Dann wird über den Vagusnerv die Botschaft Entspannung an deinen Körper gesendet. Du wirst wieder ruhiger und kommst in die Entspannungsphase. In der Yogastunde setze ich Atemübungen gezielt zur Asanaabfolge ein und in Vorbereitung auf die Tiefenentspannung beim Yoga Nidra oder Meditation.

Autor

Hi, ich bin Claudia, Digital Analyst, Yogini und Fair Fashion Designerin. Ich mag liebevolle, kleine Gesten im Alltag, welche ein Lächeln zaubern und das Miteinander bereichern. Folge mir auf Instagram und Pinterest.

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